Filmfestival Max Ophüls Preis startet

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Saarbrücken (dpa/lrs) – Mit der Weltpremiere von Philipp Leinemanns Polit-Thriller “Das Ende der Wahrheit” wird am heutigen Montag das 40. Filmfestival Max Ophüls Preis (MOP) in Saarbrücken eröffnet. Bis Sonntag werden mehr als 43 000 Gäste erwartet – darunter auch Prominente wie Til Schweiger, Christiane Paul, Ronald Zehrfeld, Claudia Michelsen und Alexander Fehling. Eine der bekanntesten deutschen Schauspielerinnen, Iris Berben, wird am Montagabend für ihre Verdienste um den Filmnachwuchs mit dem Ehrenpreis des MOP ausgezeichnet.

Insgesamt stehen 153 Filme auf dem Programm. 62 davon – darunter Uraufführungen und Deutschland-Premieren – starten in den vier Wettbewerben Spielfilm, Dokumentarfilm, Mittellanger Film und Kurzfilm. Mit Preisgeldern in Höhe von 118 500 Euro wird nach Auskunft der Veranstalter ein Rekord erreicht. Die Bandbreite der Filme reicht von Themen wie sexueller Missbrauch über gesellschaftliche Verarmung und Isolation bis hin zu Generationenporträts, Medienkritik, Wahlkampf, künstliche Intelligenz und Migration.

Das Filmfestival Max Ophüls Preis gilt als das wichtigste Festival für den jungen deutschsprachigen Film und steht für die Entdeckung junger Talente aus Österreich, Deutschland und der Schweiz.