Hirscher eine Klasse für sich, die Schweizer stark

Beim Riesenslalom von Val d’Isere sind nach dem ersten Lauf gleich drei Schweizer in den Top 15 klassiert. Marcel Hirscher fährt einmal mehr in einer eigenen Liga.

Bei schwierigen Bedingungen mit schlechter Sicht, Schneefall und ruppiger Piste legte Hirscher mit Startnummer 1 eine Zeit vor, an welche die Konkurrenten nicht annähernd herankamen. Weniger als eine Sekunde büssten einzig Zan Kranjec und Matts Olsson auf den Österreicher ein, dessen Siegesserie im Riesenslalom vor einer Woche in Beaver Creek gerissen ist. Kranjec startet am Nachmittag mit der Hypothek von 0,71 s auf Hirscher in den zweiten Durchgang, Matts Olsson liegt als Dritter 0,99 s zurück.

Starke Teamleistung der Schweizer

Loïc Meillard glückte mit dem 6. Zwischenrang ein starker Lauf. Der Neuenburger schaffte es als einer von wenigen mit einer höheren Startnummer auf die vorderen Plätze. Mit Startnummer 15 verlor er 1,36 s auf Hirscher, der Rückstand auf den letzten Podestplatz hält sich mit 37 Hundertsteln in Grenzen. Zwischen Meillard und Olsson liegen noch Henrik Kristoffersen und Alexis Pinturault.

Zweitbester Schweizer bei Halbzeit ist Marco Odermatt. Der mehrfache Junioren-Weltmeister preschte mit Startnummer 32 auf Platz 12 vor. Fünf Ränge dahinter liegt nach einer verkorksten Fahrt Gino Caviezel.
Der Bündner Thomas Tumler, der in Beaver Creek mit Startnummer 48 sensationell aufs Podest gefahren ist, schied nach sehr guter zweiter Zwischenzeit aus. Stefan Luitz, der deutsche Sieger des verrückten ersten Riesenslaloms des Winters, büsste als Achter 1,60 s ein.

Der zweite Lauf beginnt um 13.00 Uhr.
(sda/SDA)

Erstellt: 08.12.2018, 09:31 Uhr