Der SC Bern verteidigt die Tabellenführung

(sda) Lausanne zeigt sich beim 7:1 im Léman-Derby gegen Genf/Servette äusserst effizient. 24 Torschüsse benötigte das Team von Ville Peltonen für die sieben Treffer. Nach Toren von Joël Genazzi, Joël Vermin und Sandro Zangger führten die Gastgeber bereits nach elf Minuten mit 3:0. Danach musste Servettes Goalie Robert Mayer, der beim 1:0 und 3:0 aus spitzem Winkel erwischt wurde, seinem Ersatz Gauthier Descloux weichen.

Die definitive Entscheidung fiel zu Beginn des Schlussdrittels mit einem Doppelschlag innert 16 Sekunden durch Dustin Jeffrey und Christoph Bertschy. Letzterer traf kurz vor Schluss zum 7:1-Endstand und war damit der einzige Doppeltorschütze der Partie.

Der EHC Biel feiert im dritten Duell mit Freiburg in dieser Saison den ersten Sieg. Jason Fuchs ebnete den Seeländern mit Powerplay-Toren in der 3. und 7. Minute den Weg zum Sieg . Nach den Toren des finnischen Topstürmers Toni Rajala (17.) und von dessen Landsmann Anssi Salmela (39.) war die Partie bereits vor dem Schlussdrittel entschieden. Damit gewann Biel erstmals seit dem 2. Dezember 2016 wieder ein Spiel in Freiburg.

Für Gottéron hingegen war es die sechste Niederlage aus den letzten sieben Meisterschaftsspielen. Das Team von Mark French tat sich erneut mit dem Toreschiessen schwer. 0:5, 0:6, 3:5, 1:2, 1:3 und nun 0:4 lauteten die Resultate, als die Freiburger zuletzt das Eis als Verlierer verliessen. Jonas Hiller parierte 23 Schüsse im Bieler Tor zu seinem dritten Saison-Shutout.

An der mangelnden Torproduktion änderte auch das National-League-Debüt von Charles Bertrand nichts. Der französische Nationalstürmer kam anstelle des verletzten Andrew Miller zum Einsatz, blieb an der Seite von Andrej Bykow und Kilian Mottet aber weitgehend unauffällig.

Der HC Lugano beendet mit einem 5:3-Heimsieg die Siegesserie des Kantonsrivalen, der zuvor viermal nacheinander gewonnen hat. Lanciert wurde das dritte Tessiner Derby der Saison von Luganos Goalie Elvis Merzlikins, der den Puck ohne Not ins eigene Gehäuse beförderte und so den HC Ambri-Piotta in Führung brachte.

Die heisseste Phase der Partie spielte sich in den letzten knapp fünf Minuten des Mitteldrittels ab: Zunächst erzielte Dominic Zwerger im Powerplay das 2:2 für Ambri. 202 Sekunden später führte Lugano 4:2 (39.). Das 3:2 von Alessio Bertaggia, der sich zuvor zwei Assists hatte gutschreiben lassen, fiel nur 24 Sekunden nach dem Ausgleich der Leventiner.

Den vierten Treffer der Bianconeri erzielte Grégory Hofmann, der am Montag den Wechsel zum EV Zug auf die kommende Saison hin bekannt gegeben hatte. Der 26-jährige Flügelstürmer, der Lugano als Abschiedsgeschenk den Meistertitel versprochen hat, war bereits zum 13. Mal in der laufenden Meisterschaft erfolgreich und hatte auch beim 5:3 von Doppel-Torschütze Luca Fazzini (44.) seinen Stock im Spiel. Hofmann punktete in der zwölften Begegnung in Folge. Ambri verkürzte noch vor der zweiten Pause dank dem zweiten Tor von Bryan Lerg auf 3:4.

Der SC Bern verteidigt die Tabellenführung in der National League dank einem 2:1-Sieg bei den Rapperswil-Jona Lakers. Es ist der dritte Erfolg in Serie für die Hauptstädter, die weiterhin einen Punkt vor Biel liegen.

Die Startphase hatte klar den Lakers gehört. Nach 14 Minuten lautete das Schussverhältnis 10:2 zu Gunsten der St. Galler. Mehr als das 1:0 durch Roman Schlagenhauf (4.) brachte Rapperswil-Jona aber nicht zu Stande. Im zweiten Drittel zeigten sich die Lakers zu harmlos und so wendeten die Berner dank Toren von Simon Moser (27.) und Mark Arcobello (29.) noch vor Spielhälfte die Partie. Im Schlussabschnitt kontrollierten die Gäste die Partie trotz vier Minuten in Unterzahl ohne grössere Probleme.