So blockt Favre die Fragen der deutschen Reporter ab

BVB-Trainer Lucien Favre wehrt vor dem Spitzenspiel gegen die Bayern die Wünsche der deutschen Medien elegant ab.

Obwohl er am Dienstag in der Champions League auswärts gegen Atlético Madrid (0:2) die erste Niederlage in einem Pflichtspiel hatte einstecken müssen: Die gute Laune stand Lucien Favre am Donnerstag ins Gesicht geschrieben. Über ein Dutzend Kameras waren vor dem 99. Duell zwischen Dortmund und Bayern auf den 61-jährigen Schweizer gerichtet.

Über 400 Medienschaffende aus fast allen Ländern rund um den Globus haben sich für das Spitzenspiel der Bundesliga (am Samstag ab 18.30 Uhr im Live-Ticker) angemeldet, der Klassiker wird in rund 200 Länder übertragen. Alle wollten von Favre wissen: Wie schlägt man den deutschen Rekordmeister? «Angreifen, pressen, sehr gut und intelligent verteidigen – und intelligent angreifen», sagt er und lächelte verschmitzt.

In bester Erinnerung sind Favre die vier Siege aus seiner Zeit in Berlin und Mönchengladbach. Als BVB-Trainer bietet sich ihm nun die Gelegenheit, den Vorsprung auf die Münchner auf sieben Punkte anwachsen zu lassen und Dortmund als Leader der Bundesliga zu etablieren. Auf dieses Szenario reagiert Favre aber allergisch. «Ich habe den Konjunktiv nicht gern», sagt Favre und wehrt auch alle anderen Fragen mit ein paar Floskeln ab. (Tagesanzeiger.ch/Newsnet)

Erstellt: 09.11.2018, 17:32 Uhr